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Tel: 07251 93256-14
nicole.mueller@wfg-bruchsal.de

WIR SAGEN DANKE!
Großer Andrang auf die letzten Ausbildungsplätze 2026
- 400 Teilnehmende bei der Last Minute Azubi-Börse der Regionalen Wirtschaftsförderung in Bruchsal
- 26 Unternehmen aus dem Kraichgau präsentierten kurz vor Ausbildungsbeginn ihre offenen Stellen
„Ich bin geflasht, was hier los ist“, fasst Sebastian Holoch die Last Minute Azubi-Börse für sich zusammen. Der Geschäftsführer des gleichnamigen Bruchsaler Gerüstbaubetriebs zeigte sich mit dem Ergebnis an seinem Stand hochzufrieden: Fünf sehr aussichtsreiche Gespräche für den Start der Ausbildung im September hat er im Kasten.
Wie ihm ging es den meisten der 26 Aussteller, die sich und ihre offenen Lehrstellen am vergangenen Freitag, 19. Juni 2026, auf der Tischmesse der Regionalen Wirtschaftsförderung präsentierten. Trotz großer Hitze strömten rund 400 Jugendliche und Eltern aus der ganzen Region in die Handelslehranstalt Bruchsal. Sie nutzten die Gelegenheit, sich „in letzter Minute“ über freie Plätze für eine Berufsausbildung oder duales Studium mit Start 2026 zu informieren.
Wer die Messe verpasst hat, kann sich weiterhin online über alle teilnehmenden Unternehmen und ihre freien Stellen informieren.
„Die große Resonanz zeigt, wie wichtig die Last Minute Azubi-Börse sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für unsere Betriebe ist“, sagte Nicole Müller, Projektmanagerin von Sprungbrett Ausbildung. „Hier geht es gleich zur Sache: Wer heute da ist, der sucht noch etwas für dieses Jahr. So kommen schnell konkrete Gespräche zustande.“ Dies sei das Besondere an dem Messeformat: Unternehmen in lockerer Atmosphäre und ohne viel Aufwand mit jungen Talenten in Kontakt bringen.
Sieger des New:Mobility Award 2026 ausgezeichnet
- Sieger des diesjährigen Jugendwettbewerbs erhalten Preise im Wert von insgesamt 3.000 Euro
- Schülerinnen und Schüler haben Ideen für die Mobilität von morgen entwickelt und Prototypen gebaut
- Rund 50 Gäste bei der Prämierungsveranstaltung im HubWerk01 in Bruchsal
- Alleinstellungsmerkmal des Wettbewerbs: enge Zusammenarbeit der Jugendlichen mit regionalen Unternehmen
Eine autonom fliegende Rettungsdrohne für den ländlichen Raum und eine speziell auf die Bedarfe von Schülerinnen und Schüler zugeschnittene Mobilitäts-App. Das sind die beiden Sieger des New:Mobility Awards 2026.
Mit einer feierlichen Preisverleihung im Bruchsaler HubWerk01 kam der diesjährige Jugend-Mobilitätswettbewerb am heutigen Donnerstag, 11. Juni 2026, zum Abschluss. Bereits zum dritten Mal war er von der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal in Kooperation mit dem Z-LAB Bruchsal (Auerbach Stiftung) ausgelobt worden. Rund 50 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung nahmen an der heutigen Veranstaltung teil.
Der Wettbewerb fördert junge Menschen und bringt sie mit Unternehmen aus dem Kraichgau in Kontakt. Die Schülerlinnen und Schüler entwickeln mit agilen Methoden eigene Geschäftsideen: So bekommen sie unternehmerisches Denken vermittelt. Sie bauen Prototypen: Dies stärkt ihre Kompetenzen in MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Jugendlichen erarbeiten ihren Wettbewerbsbeitrag in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen: Sie erhalten für ihre Berufsorientierung Einblicke und Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgebern. Und auch in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) setzt der New:Mobility Award Impulse: Die gesellschaftliche Relevanz wie Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit sind wichtige Wertungskriterien.
Im Vorfeld der Preisverleihung hatte eine fachkundige Jury die Einreichungen aus den Schulen der Region bewertet. Ihre Pro-jekte hatten die Schülerteams mit je einem Partnerunternehmen entwickelt.
„Mit dem New:Mobility Award wird ein wichtiger Baustein in unseren Bemühungen, den Fachkräftenachwuchs zu sichern, gelegt. Das Ziel im Bereich Nachwuchskräfte und Sprungbrett Ausbildung soll sein, dass Unternehmen in der Region Bruchsal kontinuierlich passende und motivierte Nachwuchskräfte gewinnen können. Dass, dank eines starken Netzwerks der Berufsorientierung, das durch die Regionale Wirtschaftsförderung initiiert und koordiniert wird.” so Oberbürgermeister Sven Weigt, der als WFG-Aufsichtsratsvorsitzender der Regionalen Wirtschaftsförderung Bruchsal die Preise im Wert von insgesamt 3.000 Euro überreichte. Weigt zeigte sich begeistert, welch innovative Ideen die Schülerinnen und Schüler zur Mobilität der Zukunft entwickelt haben.
Die prämierten Prototypen können bis 10. Juli 2026 im HubWerk01 und danach auch in den beteiligten Schulen besichtigt werden.
„Die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen ist ein zentrales Element unserer Initiative Sprungbrett Ausbildung. Der New:Mobility Award bringt beide Seiten in einem innovativen Format zusammen – und schafft echte Zukunftsperspektiven“, so Matthias Leers, Projektleiter bei der WFG. Er richtet den Blick bereits nach vorne auf den Wettbewerb im nächsten Schuljahr, der wieder unmittelbar nach den Sommerferien startet.
Die Preisträger:
Platz 1 – zwei Gewinner:
· A to B: Die e-Mobilitätslösung für Jugendliche
Mit ihrem Projekt „A to B“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Pestalozzi-Gemeinschaftsschule Graben-Neudorf nachhaltige Mobilitätslösungen inklusive App speziell für Jugendliche. Die Idee: E-Mobility Sharing für junge Menschen mit verschiedenen elektrisch betriebenen Fahrzeugen und einem Bonussystem, das nachhaltiges Verhalten belohnt und sogar Vorteile beim späteren Führerschein ermöglicht.
Das Projekt verbindet digitale Innovation, Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobilität – und zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen die Mobilität der Zukunft gestalten.
· Smart Trash: Müllsortieren und –sammeln auf die smarte Art
Müll neu gedacht: Die Gruppe entwickelten ein Konzept für eine intelligente Müllentsorgung der Zukunft. Sensoren und Künstliche Intelligenz sorgen für die automatische Sortierung von Abfällen. Der Transport zu Recyclingstationen erfolgt über bestehende unterirdische Infrastrukturen. Gleichzeitig werden Bürgerinnen und Bürger durch ein Bonussystem aktiv eingebunden (Gamification und Stärkung des regionalen Handels). Gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Karlsruhe entstand ein Projekt, das zeigt, wie Technologie, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zusammenspielen können.
Platz 3: Vitadrone – Wenn jede Minute zählt
Mit ihrem Projekt „Vitadrone“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler von der Handelslehranstalt Bruchsal die Vision einer autonom fliegenden Rettungsdrohne für den ländlichen Raum. Die elektrisch angetriebenen Drohnen sollen künftig schneller am Einsatzort sein, Staus umgehen und Menschen in Notfällen noch effizienter helfen können. Besonders beeindruckte die Jury der innovative Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die nachhaltige Ausrichtung und die Idee, Rettungsdienste und medizinische Versorgung durch neue Technologien weiterzuentwickeln.










